Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut)
Doppelneutronensterne: Umkreisen und Verschmelzung
Wenn zwei Neutronensterne einander umkreisen und schließlich verschmelzen entstehen Gravitationswellen.
PSR J0737-3039: Umkreisung und Verschmelzung
Gravitationswelle
Die Animation und die Bilder zeigen eine numerisch-relativistische Simulation von zwei verschmelzenden Neutronensternen. In diesem speziellen System haben die Sterne 1,34 und 1,25 Sonnenmassen. Der Primärstern ist ein Millisekunden-Pulsar mit einer Rotationsperiode von 23 ms. Die Rotationsachse des Primärsterns und der Bahndrehimpuls sind nicht parallel ausgerichtet, was zu Präzessionseffekten führt. Das System wurde auf der Grundlage unseres Wissens über PSR J0737-3039 und seiner Entwicklung bis zu seiner Verschmelzung in etwa 85 Millionen Jahren konstruiert.
Wir zeigen die Gravitationswelle, die während der letzten Umkreisungen ausgestrahlt wurde, und die Bildung des Verschmelzungsüberrests. Die Gravitationswelle hat eine zunehmende Amplitude und Frequenz, hier dargestellt durch den Farbwechsel von blau nach grün.
Hinweis: Die Veröffentlichung von Film und Bildern bedarf der schriftlichen Einwilligung und erfolgt nur unter Nennung der Rechteinhaber. Bitte kontaktieren Sie die AEI-Pressestelle zwecks Einholung der Genehmigung.
Bildrechte: T. Dietrich (Friedrich-Schiller-Universität Jena und Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik); BAM collaboration
Die BAM-Kollaboration ist eine internationale Kooperation zwischen der Florida Atlantic University, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, der Università di Parma und der Universidade Federal do ABC.
Scientists have studied what happens when two stellar-mass black holes merge near a more massive black hole. They have calculated how strong space-time curvature modifies the gravitational waveforms and how this might be detected in future observations.
Bereits kurz nach dem Beginn des vierten Beobachtungslaufs haben die LIGO-Virgo-KAGRA-Kollaborationen ein überraschendes Gravitationswellen-Signal beobachtet.